BKH - Hall in Tirol

Innere Medizin

Landeskrankenhaus Hall
Milser Straße 10
A-6060 Hall in Tirol
Tel.: +43 (0)50504-30

web: www.tilak.at/lkh-hall/

Innere Medizin

Eine der wichtigsten Abteilungen jedes Krankenhauses ist die Innere Medizin. Hier werden Patienten behandelt, die Probleme mit den inneren Organen haben. Man unterscheidet in der Inneren Medizin verschiedene Fachrichtungen. Je nach Größe und Ausrichtung der Klinik sind die verschiedenen Teilgebiete unterschiedlich stark vertreten.

Die Kardiologie befasst sich mit dem Herzen und den Herzkranzgefäßen. Die Angiologie ist auf die Blutgefäße und deren Erkrankungen spezialisiert. In der Gastroenterologie werden Menschen behandelt, deren Verdauungstrakt erkrankt ist. Dazu gehört die Speiseröhre und der Magen genauso wie der Dünn- und Dickdarm. Aber auch Bauchorgane wie die Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse gehören in den Bereich der Gastroenterologie. Eine weitere Fachabteilung ist die Pulmonologie oder Lungenheilkunde. Sie kennt sich mit Erkrankungen der Atmungsorgane aus. Die Endokrinologie hilft Menschen, die mit den inneren Drüsen Probleme haben. Ein Teilgebiet dieses Bereichs ist die Diabetologie, die sich auf Menschen mit Diabetes mellitus spezialisiert hat. Die Nephrologie ist das Fachgebiet der inneren Medizin, das sich mit den Erkrankungen der Nieren beschäftigt. Außerdem gibt es noch die Rheumatologie, die Menschen mit rheumatischen Erkrankungen behandelt und die Onkologie, die sich den Krebserkrankungen verschrieben hat.

Welche Untersuchungen werden in der Inneren Medizin häufig gemacht?
Abhängig von den Beschwerden eines Patienten werden verschiedene Untersuchungen gemacht. Zeigt jemand Symptome, die auf eine Herzerkrankung hindeuten, ist häufig das EKG eine der ersten Untersuchungsmethoden. Dabei werden mehrere Elektroden auf den Oberkörper und die Beine des Patienten aufgeklebt oder mit Saugnäpfen befestigt, um dann die Herzströme messen zu können. Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit ist der Ultraschall. Man kann mit der Ultraschall-Untersuchung die inneren Organe im Bauch oder auch das Herz darstellen. Hierbei trägt der Arzt zuerst ein Kontaktgel auf den Körper auf und fährt dann mit dem sogenannten Ultraschallkopf über die Haut. Schallwellen dringen dabei bis ins Körperinnere vor und werden von den Organen wieder zurückgeworfen. So entsteht ein Bild, das der Arzt für seine Diagnose verwenden kann. Den Magen-Darm-Trakt kann der Arzt mithilfe einer Magen- oder Darmspiegelung untersuchen. Damit die Prozedur für den Patienten nicht so unangenehm ist, bekommt dieser vorher eine Spritze, die ihn leicht betäubt. Danach führt der Arzt einen Schlauch ein, an dessen Ende eine Kamera sitzt. So kann er sich die Schleimhaut im Verdauungstrakt ansehen und dabei sogar gleich Polypen abtragen oder kleine Blutungen stillen. Für die Magenspiegelung ist keine esondere Vorbereitung des Patienten nötig. Vor der Darmspiegelung muss allerdings mithilfe eines Abführmittels oder Einlaufs der gesamte Dickdarm entleert werden, was sehr unangenehm sein kann.